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Martina Hünting geht den Jakobsweg für krebskranke Kinder

Lächelnde Frau mit roten Haaren und Brille, die einen blauen Wanderrucksack trägt; An der Packung hängt ein Muschelanhänger.

53-Jährige starteten zum ersten Mal in Porto bei der Pilgerreise in Santiago

Der Jakobsweg ist für viele Menschen eine persönliche Herausforderung. Doch was Martina Hünting im Jahr 2026 plant, geht weit darüber hinaus. Die 53-Jährige aus Anholt macht sich auf den Weg von Porto nach Santiago de Compostela – trotz einer schweren Gehbehinderung und mit einem klaren Ziel: Spend for krebskranke Kinder sammeln.

Ihre Geschichte ist nicht nur eine Pilgerreise.

Es ist eine Geschichte von Durchhaltevermögen, Mut und einer Entscheidung, die viele überrascht.

630 0863 1181392 Martina Hünting konnte als Kind nicht 630 0900 6074810

Ein Leben voller körperlicher Herausforderungen

Martina Jagd Wurde mit einer Hüftdysplasie geboren, die zunächst nicht erkannt wurde. Erst später Monate begann eine lange medizinische Geschichte mit mehreren Operationen. Laufen lernte sie erst mit drei Jahren.

Heute lebt sie mit zwei künstlichen Hüftgelenken – und steht dennoch vor einem der bekanntesten Pilgerwege Europas.

Die Frage liegt auf der Hand: Warum macht sie das?

Die Entscheidung kam plötzlich

Die Idee, den Jakobsweg zu gehen, entstand erst im Oktober 2025 – und kam für sie selbst überraschend.

Schon am nächsten Tag legte sie den Plan um:

  • Urlaub beantragt
  • Flug nach Porto gebucht
  • Vorbereitung gestartet

„Ich bin gut vorbereitet“, sagt sie heute selbstbewusst.

In den Monaten vor dem Start verzichtete sie häufig auf das Auto und trainierte konsequent zu Fuß.

250 Kilometer sind alles Zweifel

Die Strecke von Porto nach Santiago umfasst rund 250 Kilometer.

Für viele Pilger ist das eine Herausforderung.

Für Martina Hünting bedeutet:
👉 tägliche Belastung für zwei künstliche Hüften
👉körperliche Grenzen
👉 mentale Stärke

Und trotzdem: Angst hat sie nicht.

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Der Camino mit einem klaren Ziel

Diese Reise ist kein Selbstzweck.

Martina Hünting nutzt den Jakobsweg als Spendenlauf, um Geld für schwerkranke Kinder zu sammeln. Die Einnahmen werden unter anderem an den Verein Charity-Hiker eV weitergegeben, der sich für betroffene Familien einsetzt.

Ein Teil der Spenden unterstützt außerdem weitere Projekte rund um Hilfsinitiativen.

Ein persönlicher Wendepunkt

Ein Erlebnis aus ihrer Jugend prägt ihre Motivation bis heute.

Als sie mit 17 Jahren einen schwer kranken Jungen im Krankenhaus kennenlernte, veränderte sich ihre Sicht auf das Leben. Trotz seiner Krankheit strahlte er Lebensfreude aus.

Als er starb, war sie bei ihm.

Ein Moment, des veränderte.

„Da wurde mir klar, dass meine Probleme anders sind“, erinnert sie sich.

Der Camino als Symbol

Der Jakobsweg steht seit Jahrhunderten für Veränderung, Reflexion und persönliche Entwicklung.

Für Martina Hünting bekommt er eine zusätzliche Bedeutung:

👉kämpfen
👉 helfen
👉 weitergehen

Nicht nur für sich selbst, sondern für andere.

Allein – aber nicht wirklich allein

Während ihrer Reise werden sie ihre Erfahrungen täglich in sozialen Netzwerken teilen. Zweimal am Tag plant sie Updates, um andere an ihrem Weg teilhaben zu lassen.

Doch sie weiß auch:
Der Camino verbindet Menschen.

Und selbst wenn man alleine anfängt, ist man selbst wirklich allein.

6333 Huenting Jakobsweg Anholt Portugal Il

Ein Weg, der mehr ist als Kilometer

Die Strecke von Porto nach Santiago gehört zu den beliebtesten Routen des Jakobswegs. Sie führt durch Portugal und Spanien bis zum Ziel in Galizien, wo seit Jahrhunderten Pilger ankommen.

Doch für Martina Hünting geht es nicht nur um das Ankommen.

Es geht um den Weg selbst.

Eine Geschichte, die bewegt

In einer Zeit, in der viele den Camino als Reise oder Abenteuer sehen, erinnerte diese Geschichte an etwas anderes:

👉 im Kern des Jakobswegs

Keine Geschwindigkeit.
Keine Leistung.

Sondern Sinn.

Ein Schritt nach dem anderen

Am Ende bleibt eine einfache, aber starke Botschaft:

Manchmal sind es nicht die perfekten Bedingungen, die zählen.

Sondern die Entscheidung, losgehen.

Und genau das macht diese Geschichte so kissers.

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