Hitze und Unfälle zwingen zu verstärkten Rettungsaktionen auf Berg- und Pilgerwegen
Die Zivilgarde hat erneut eingegriffen Jakobsweg nach der Rettung eines 75-jährigen Pilgers, der bei einer Etappe zwischen den Städten Ascara und Santa Cilia in der Region Jacetania in der Provinz Huesca gestürzt war. Der Vorfall trägt zu einer besonders intensiven Woche für die Bergrettungsteams in den aragonesischen Pyrenäen bei.

Der Unfall ereignete sich am 2. Juni, als der Pilger, ein Nachbar von Tarragona, erlitt auf einem Abschnitt des Jakobswegs einen Sturz, der verschiedene Prellungen und Schnittwunden verursachte. Nachdem sie die Benachrichtigung durch den Rettungsdienst erhalten hatten, machten sich die Mitglieder der Jaca GREIM schnell auf den Weg, um den Wanderer zu lokalisieren und ihn zu evakuieren. Später wurde er zur medizinischen Versorgung in das Jaca-Krankenhaus gebracht.
Die Hitze trifft auch Wanderer und Pilger
Die Rettung des Pilgers fiel mit einem weiteren bemerkenswerten Einsatz der Guardia Civil im nördlichen Bereich des Pico Aspe in Aísa zusammen. Dort begann ein 62-jähriger Wanderer unter Symptomen eines Hitzschlags zu leiden, darunter Übelkeit, Erbrechen und Druck in der Brust, während er in Begleitung eines anderen Wanderers eine Bergroute wanderte.
Angesichts des Ernstes der Lage wurde ab 061 eine Großoperation bestehend aus dem GREIM von Jaca, der Huesca Air Unit und medizinischem Personal eingeleitet. Nach der Lokalisierung der Wanderer wurde die betroffene Person mit einem Hubschrauber nach Jaca evakuiert und später in das Klinische Krankenhaus von Saragossa gebracht.
Ein Sommer, der mit zahlreichen Zwischenfällen beginnt
Spezialisierte Bergrettungsteams haben in den ersten Junitagen zahlreiche Einsätze durchgeführt. Zu den häufigsten Vorfällen zählen Stürze, Verstauchungen, Knochenbrüche, Dehydrierung und Hitzschlag, die durch hohe Temperaturen und in einigen Fällen durch unzureichende Planung der Aktivitäten verursacht werden.
Fachleute erinnern sich daran, dass zu Beginn des Sommers sowohl auf dem Jakobsweg als auch auf Wander- und Bergrouten äußerste Vorsichtsmaßnahmen erforderlich sind. Ständige Flüssigkeitszufuhr, Sonnenschutz und eine angemessene körperliche Vorbereitung sind wesentliche Elemente, um Risikosituationen zu vermeiden.
Sicherheit auf dem Jakobsweg
Obwohl der Jakobsweg nach wie vor einer der sichersten Pilgerwege der Welt ist, reisen jedes Jahr Tausende von Menschen auf Bergabschnitten, ländlichen Wegen und Straßen fernab von städtischen Zentren. Aus diesem Grund empfehlen die Behörden, jede Etappe gut zu planen, das Wetter zu prüfen und die körperliche Leistungsfähigkeit nicht zu überschätzen.
Die Rettung dieses 75-jährigen Pilgers erinnert uns einmal mehr daran, dass Besonnenheit ebenso wichtig ist wie Begeisterung, wenn man sich auf die Reise nach Santiago de Compostela begibt. Denn der Weg zur Plaza del Obradoiro beginnt immer damit, jeden Kilometer des Weges sicher zu Fuß zurückzulegen















