Die junge Frau kam bei einem Sturz in der Nähe von Mondoñedo ums Leben
Eine junge deutsche Pilgerin ist während ihrer Reise auf dem Camino del Norte im nordspanischen Galicien ums Leben gekommen. Die etwa 30-jährige Frau stürzte in der Gemeinde Mondoñedo einen rund 30 Meter tiefen Abhang hinunter.2
Der tragische Vorfall ereignete sich in der Pfarrei Maariz, während die Pilgerin gemeinsam mit einer Begleitperson den Jakobsweg nach Santiago de Compostela zurücklegte. Die genauen Umstände des Unfalls werden derzeit von den Behörden untersucht.
Rettungskräfte, die Guardia Civil, Feuerwehrleute und medizinisches Personal eilten zum Unglücksort. Trotz ihres schnellen Einsatzes konnten sie nur noch den Tod der jungen Frau feststellen.
Psychologische Betreuung für die Begleitperson
Die Person, die die Pilgerin auf ihrer Reise begleitete, erhielt nach dem tragischen Ereignis psychologische Unterstützung. Während des Notrufs musste ein Übersetzungsdienst eingesetzt werden, da die Kommunikation auf Englisch erfolgte.
Die Nachricht hat unter Pilgern und Bewohnern entlang des Jakobsweges tiefe Betroffenheit ausgelöst.

Der Jakobsweg trauert
Jedes Jahr folgen Hunderttausende Menschen den gelben Pfeilen des Camino de Santiago – auf der Suche nach Ruhe, Hoffnung, Heilung oder einem neuen Lebensabschnitt.
Hinter jedem Rucksack verbirgt sich eine persönliche Geschichte. Manche Pilger laufen aus Dankbarkeit, andere aus Trauer, aus Abenteuerlust oder einfach aus dem Wunsch heraus, zu sich selbst zu finden.
Der Tod dieser jungen Pilgerin erinnert daran, dass der Jakobsweg trotz seiner Schönheit auch Respekt und Vorsicht verlangt.
Heute trauert die Camino-Gemeinschaft um eine von ihnen.
Möge sie den Frieden finden, den so viele Pilger am Ende ihres Weges suchen.
Ruhe in Frieden.
Buen Camino – für immer.
















